Technische Samples zu Musik umzuformen, ist eine Kunst. Neben technischem Verständnis setzt sie auch gute Instrumentenkenntnisse voraus. Diese beiden

Fähigkeiten finden nicht häufig zusammen. Deshalb bringen diese Grundvoraussetzungen wenige Personen mit. Und so wird's gemacht:

  • Wie beim Klavier, wird die Musik zuerst "eingespielt".
  • Nun wird jedem Ton die "richtige" Artikulation des gewählten Instrumentes zugeordnet...
  • die Lautstärke an den vorangegangenen Ton anpasst. (Hauptteil der Arbeit).
  • Alle Instrumentenstimmen werden zu einem Ganzen gemischt (Studio-Arbeit).


Ferner benötigen alle diese Arbeiten modernste Software und Technik. Trotzdem steht der Aufwand für

kleinere bis mittlere Werke in keinem Verhältnis zu einer Aufnahme mit einem richtigen Orchester.


Sample-Orchester versus Live-Einspielung

Dass ein Liveorchester immer "natürlicher" (und unpräzieser) tönt, diesem Argument kann kaum widersprochen werden. Allerdings ist der Aufwand, der Preis dafür und der spätere Verwendungszweck der Einspielung immer in den Vergleich mit einzubeziehen. So gewinnt die Sampletechnik zum Beispiel das Rennen, wenn es darum geht,

zu etwas absolut synchron zu spielen, wenn Aufnahmebedingungen schlecht sind, wenn extreme Tonarten/ schwierige Passagen, schnelle Tempi auf die Schnelle zu meistern sind, wenn die Einspielung noch in anderen Tonarten und verschieden schnell zur Hand sein sollten etc.

Beat Kaufmann
Januar 2008

 

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